Broilers.

Ehrlich gesagt kenne ich die Broilers noch gar nicht lange. So ein gutes Jahr jetzt. Da waren sie Headliner beim Serengeti Festival und ich wollte gar nicht bleiben. Was mich im Endeffekt dann doch umgestimmt hat, weiß ich gar nicht mehr so genau. Das Konzert über hab ich zwar alleine verbracht, aber ich war danach doch angetan. Ich fand die sogar echt gut. Ein paar Tage später habe ich mir einige Alben angehört (auch in der Schleife) und fand sie immer besser. Auf das neue Album Noir habe ich mich dann sogar schon gefreut. Das fängt gut an, zeigt sodann ein paar Schwachstellen, nimmt aber ebenso schnell wieder Fahrt auf. Ich mags.

Zumindest freue ich mich sehr darüber, dass die Broilers bei ihrer erneuten Tour im November auch einen Abstecher nach Bielefeld machen. Die Seidenstickerhalle soll zwar akustisch nicht so toll sein, aber trotzdem freue ich mich darauf. Hauptsache sie spielen meine Lieblingssongs. Der Rest ist mir egal. Dafür gibt es Bier.

Termine:
20.11.2014 Kassel (Stadthalle)
21.11.2014 Kiel (Sparkassen-Arena)
22.11.2014 Bielefeld (Seidensticker-Halle)
27.11.2014 Braunschweig (Stadthalle)
28.11.2014 Siegen (Siegerlandhalle)
29.11.2014 Würzburg (S. Oliver Arena)
04.12.2014 CH-Zürich (Volkshaus)
05.12.2014 CH-Bern (Bierhübeli)
06.12.2014 Freiburg (Zäpfle Club in der Rothaus Arena)
19.12.2014 Düsseldorf (ISS Dome) (Zusatzkonzert)
20.12.2014 Düsseldorf (ISS Dome) (ausverkauft)
22.12.2014 Bamberg (Brose-Arena)
23.12.2014 Chemnitz (Arena)
27.12.2014 Stuttgart (Schleyerhalle)
28.12.2014 Frankfurt (Jahrhunderthalle)
29.12.2014 Oldenburg (Weser-Ems-Halle)
30.12.2014 Trier (Arena)

Samsung NX 30. Kleines Wunder.

Samsung NX 30 full (c) Sabrina GalkaDa flattert einem einfach eine Kamera ins Haus. Aber nur zum Testen. Leider!

Die Samsung NX 30 kam vor einem Monat bei mir an und ich habe mich sofort daran gemacht sie zu testen. Mitgeliefert wurden zwei Objektive: 18-55 mm und 50-200 mm, ebenfalls beide von Samsung, eine SD-Karte, der Akku, Ladekabel, Objektivtasche und Tragegurt.

Samsung NX 30 Slot (c) Sabrina Galka Die Kamera wurde erst einmal “zusammengebaut”. Es gibt einen Li-Ion-Akku und im gleichen Fach kommt auch die SD-Karte unter. Das fand ich erst einmal untypisch, weil meine andere digitale Spiegelreflexkamera dafür separate Fächer haben, aber um Platz zu sparen, ist das eigentlich eine gute Lösung. Jedoch muss man den Akku aufladen, wenn dieser in der Kamera ist. Ich habe dafür leider keine eigenständige Aufladestation gehabt. Da würde ich die Karte jedoch herausnehmen, nicht dass der Akku nachher so heiß wird, dass die SD-Karte kaputt geht. Also eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Die Objektive lassen sich ganz einfach per Knopfdruck wechseln. Dazu gibt es den “roten Punkt” und so kann das eigentlich auch jedermann. Mal so ganz einfach erklärt.

Die Kamera hat voreingestellte Programme für Makroaufnahmen, Landschaften, Nacht, Feuerwerk, Silhouette, Wasserfall, Mehrfachbelichtung, Farbfülle, Momentaufnahme, (schönes) Porträt, Leuchtspuren, Bestes Gesicht, Sonnenuntergang, smarte Spring-Aufnahme oder kreative Aufnahme aber auch das selbstständige Einstellen von Blende oder Verschlusszeit ist möglich.

Nothing Tightless (c) Sabrina GalkaDie Programme sind zum Teil wirklich gut, aber eben nicht alle. Momentaufnahme funktioniert zum Beispiel nicht bei Konzerten. Das war für mich der Härtetest und ich wurde hier leider enttäuscht. Die besten Bilder habe ich hier mit der kreativen Aufnahme machen können.

Eaten by dementors (c) Sabrina GalkaMit der Aufnahmemöglichkeit Nacht habe ich jedoch richtig gute Mondaufnahmen machen können (siehe Bild). Natürlich benötigt man dazu ein Stativ oder eine ruhige Hand, aber wenn man eines dieser Dinge hat, dann geht das wirklich gut. Auch die Bildqualität ansich ist mit seiner höchsten Auflösung von 20,3 Mio Pixeln richtig richtig toll. Da sieht man sofort einen Unterschied zu anderen -weniger auflösenden- Kameras.

Nachdem ich einige vorprogrammierte Foto-Einstellungen gelobt habe, muss ich sagen, dass das Panoramabild freihändig kaum machbar ist. Man muss eine wirklich sehr ruhige Hand haben oder ein Stativ. Dann funktioniert allerdings auch das gut.

Auf dem Touchdisplay, das darüber hinaus auch noch drehbar ist (für beispielsweise Selfies), ist übersichtlich gestaltet und lässt sich gut bedienen. Auch sieht man die Bilder schon in fast der Qualität, wie sie auf dem großen Bildschirm zu sehen sein werden. Andere Leute, denen ich die Kamera in die Hand gegeben habe, fanden dies auch schon erstaunlich.

Die Videofunktion macht auch ziemlich Spaß. Es gibt einen einfachen Knopf (silber-rot), mit dem man die Aufnahme einfach starten kann. Über den OK-Knopf kann man die Videos unterbrechen und beim nochmaligen Drücken wieder starten. Das ist gut und einfach geregelt. Videos sind auch in einer sehr guten Qualität, ebenso die Tonwiedergabe.

Was ich an dieser Kamera auch ausprobieren musste, war die E-Mail-Funktion. Dieses ermöglicht einem die Bilder direkt zu jedermann zu senden, wenn man sich in einem WLAN befindet. Deswegen habe ich es nur zu Hause ausprobiert und nicht unterwegs, um mein Datenvolumen vom iPhone zu schonen. ;) Wie ein normaler E-Mail-Versand geht das ganz schnell und einfach. Ich weiß nicht, ob ich diese Funktion öfter benutzen würde, deswegen wäre es auch nicht schlimm, wenn man sie einfach weglässt.

Jetzt einmal zu dem ganzen Rädchen an der Samsung NX 30. Es gibt einmal das für die ganzen Einstellungen zu Blenden- und Zeit-Automatik, manuelle Einstellungen, Programm, natürlich die Automatik-Funktion, bei der die Kamera selbst die perfekte Einstellung für die Aufnahme bestimmt, die Wi-Fi-Funktion, die Smart-Funktion, bei der man einfach über ein weiteres Rädchen die voreingestellten Programme auswählen kann sowie Custom 1 und 2, bei denen man sich selber Einstellungen programmieren kann, um darauf schnell zugreifen zu können.

Die Funktion i ist weiterhin etwas überflüssig oder ich verstehe sie nicht richtig. Wenn man das Rädchen darauf dreht, muss man am Objektiv iFN drücken und kann zwischen i-Depth, i-Contrast und i-Zoom noch wählen und Einstellungen vornehmen. Damit konnte ich jedoch keine richtigen Fotos machen. Anfangen kann ich damit zumindest gar nichts.

Neben dem Funktions-Rad ist ein weiteres Einstellrad über das man setzen kann, ob man Einzelbilder oder mehrere nacheinander machen möchte. In einer schnellen Abfolge lassen sich bis zu 9 Bilder machen, die dann in einem Ordner auf der Speicherkarte hinterlegt werden. Finde ich persönlich etwas umständlich, wenn man sich die Fotos auf dem Touchdisplay angucken möchte. Sobald man die Fotos jedoch auf seinen Mac, PC oder Laptop kopiert, sind die Bilder in einer ganz normalen, fortlaufenden Reihenfolge.

Darüber hinaus gibt es noch die Timer-Funktion, die 10 Sekunden dauert und man genügend Zeit hat sich wieder in Position zu begeben, wenn man gedrückt hat. Die grüne Lampe an der Vorderseite blinkt auch vor dem Auslösen schneller, so dass man weiß, wann es klick macht. Also einfach die Kamera ausrichten, alle stillhalten und CHEEEEEEEEEESE.

Hätte man meiner Meinung nach lieber über den Auslöser regeln sollen, aber stören tut es eigentlich auch nicht!

Der Blitz. Es ist ein Blitz. Jeder Blitz nervt irgendwie, das ist bei diesem auch nicht anders. Trotzdem leuchtet dieser eine dunkle Stelle/Raum gut aus und macht scharfe Bilder. Auch kann man an der Oberseite von dem bereits verbautem Blitz noch einen separaten Blitz anbringen. Den hatte ich jetzt leider nicht zur Hand und konnte das nicht testen, aber ich bin mir sicher, dass das einwandfrei funktoniert.

Biene (c) Sabrina GalkaEinsatzzeit. Bis die Samsung NX 30 für den ersten Schuss ist, dauert es ein wenig. Zumindest wenn man die Sensorreinigung ausgewählt hat. Dieses mache ich automatisch und es dauert vielleicht 2-3 Sekunden bis zum Einsatz. Natürlich ist das nicht lange, aber wenn man schnell etwas festhalten möchte, können da Sekunden entscheidend sein. Ansonsten ist auch die Startzeit in einem völlig akzeptablen Bereich. Im Normalfall aber ist so etwas aber auch nicht entscheidend, wenn man sich eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen möchte. Für den professionellen Gebrauch sollte man sich sowieso etwas anderes holen.

Was ich schade finde ist, dass die Kamera doch recht lange braucht um sich scharf zu stellen. Da kann einem ein guter Fotomoment auch mal durch die Lappen gehen. Also, ist mir passiert. Deswegen. ;)

Ein Manko finde ich auch, dass der Tragegurt unkomfortabel ist. Es ist ein einfacher Gurt, dem komplett eine Polsterung fehlt. Nach einer gewissen Zeit tut das an der Schulter einfach weh. Das Anbringen an der Kamera ist ein wenig Fummelarbeit, aber hält dann immerhin bombastisch.

… und jetzt heißt es leider leider Adios kleines Schwarzes. Es war schön, vielleicht treffen wir uns mal wieder.

Fazit:
Die Samsung NX 30 ist ein handliches Leichtgewicht, welches gute Fotos macht und für den privaten Gebrauch absolut tauglich ist. Bei einem Preis von ca. 400-450 Euro (auf Angebote achten!) mit einem Objektiv kann man wirklich nicht meckern!

(Alle Bilder auf dieser Seite sind im Original und nicht nachbearbeitet)

Serengeti Festival 2014

Serengeti Festival 2014

In diesem Jahr wird es bombe. Nicht, dass es das nicht schon im letzten Jahr war und im Jahr davor und davor, aber in 2014 übertreffen sich die Veranstalter des Serengei Festivals im kleinen Schloß Holte-Stukenbrock selbst. Aber ich fange von vorne an.

2013 hatte ich das große Glück zwei Tickets für das Festival zu gewinnen. Damit hatte ich nicht gerechnet. Kurzfristig habe ich mir dann eine zweite Person organisiert (die jetzt zwar nichts mehr mit mir zu tun hat, was sehr schade ist, aber es war im letzten Jahr auf jeden Fall die richtige Wahl), und das ganze dann noch zwischen meinen Umzug geschoben. Es war ein hartes Wochenende, ich war kaputt, aber der Aufwand hat sich gelohnt!

Als das Festival vorbei war, gab es gefühlt schon 2 Stunden später die ersten Tickets für 2014 zu kaufen. Die erste Preisstufe ließ ich jedoch verstreichen. Es waren schon ein Menge guter Künstler für die kommende Saison bekannt gegeben, aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen. Als dann die Bestätigung kam, dass auftreten würden, war für mich klar, dass ich dort hin müsse. Danach ging der Bestätigungswahn fröhlich weiter, so dass das Festival für die bevorstehende Party bestens gerüstet ist.

Bisher bestätigte Bands sind:

Biffy Clyro
Casper
Jan Delay & Disko No. 1
Editors
NOFX
Papa Roach
Flogging Molly
Guano Apes
Taking Back Sunday
Turbostaat
SDP
Black Lips
Mighty Oaks
Lexy & K-Paul (Night)
Augustines
Moop Mama (Night)
Truckfighters
Deez Nuts
Eskimo Callboy
Brutality Will Prevail
Cloud Nothings
East Cameron Folkcore
Egotronic
Drunken Masters
KMPFSPRT
Tim Vantol & Band
Claire
Razz
Dirk Siedhoff & Friends (Night)

Also mal ehrlich: Wer da nicht kommt, der hat doch wirklich selber Schuld! Ein Haufen von Bands, die man nie wieder auf einem Festival dieser Größe sehen wird. Das ist nämlich das schöne an dem Serengeti: Es ist nicht von Menschen überrannt, es ist genug Platz für alle da. Außer bei den Bands vor der Bühne, die möchte jeder am Liebsten von ganz nah erleben.